Der "kleine Arbeiter im Weinberg des Herrn" (Eigenwerbung) hat ordentlich geschlampt! Erst regt er sich zurecht über die Herrschaften in den Kathedralen des Kapitalismus auf, dann erwischt es ihn im eigenen Laden. Als Entschuldigung könnte noch gelten, dass er nicht gewusst hat was er unterschreibt. Das soll in den Bankvorständen auch schonmal vorkommen...
Ironie beiseite: Wo liegt das eigentliche Problem? Doch zuerst in der Größe einer Organisation, in verkrusteten Strukturen. Da muss frischer Wind rein. Johannes XXIII. hat die Fenster geöffnet, "Ecco", deswegen. Benedikt hat wenig Neues mitgebracht, seine Berater sind den Vorkonziliaren auf den Leim gegangen! Jetzt muss der Papst zugeben, dass er gefehlt hat. Ex Kathedra hat er nichts von sich gegeben

, es geht wie bei den anderen Schäflein auch. Lieber Bene, geh in dich, erkenne deine Fehler. was anderes bleibt gar nicht übrig!
Mein Tipp: Erst wird alles augesessen, dann macht er irgendwo eine unerwartete Annäherung, diesmal an irgendeine halbwegs sympathische Randgruppe. Dieser Levebre-Laden wäre ohne Benedikts Kapriolen schon längst wieder vergessen gewesen.
Die Steinlaus