Bestes Beispiel für die Felexibilität der Religionen ist die Orthodoxie in Rußland. Das Moskauer Patriarchat hat sich dem Kreml bis zur Schmerzgrenze angenähert. Putin und sein Schattenmann Medwedjew konnten sich der Loyalität der Patriarchen sicher sein. (Übrigens sprach der kürzlich vertorbene Alexij II. ebenso gut Deutsch wie Putin. ) Die deutsche Interpretation zu dieser Entsäkularisierung fällt sehr vorsichtig aus, siehe
Deutsche Welle. Gut, bei Nachrufen ist man mit Kritik zurückhaltender. Bin gespannt, ob Benedikt mit seinem Nachfolger redet, wahrscheinlich nicht, denn der Herr Kirill ist nur Übergangspatriarch. Die Ortodoxen lassen sich auch hier länger Zeit als die Katholiken