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#1 |
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aphilia - bachelor
Registriert seit: 28.02.2010
Beiträge: 1
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Was studieren?
Hallo!
Mich würde mal interessieren was ihr denn so studiert?? Gibts hier zufällig noch jemanden der sich in die Archäologie gewagt hat? Fänds sehr interessant mal zu sehen, in welche Richtungen ihr euch so orientiert habt? Ich bin im Moment leider noch etwas planlos, Kann mir irgendwie alles und nichts vorstellen...also zumindest nichts konkretes..Bachelor, Gasthörer? Weiß nicht. Ich hab dann auch noch einen Brotberuf als Datentypistin (...ja, das gibt es noch) War auch schon zu nem Beratungsgespräch in der Uni..bin sogar an eine sehr nette Dame geraten, die mich gefragt hat ob ich nicht einen Studientest machen möchte. Hab auch gleich meine Sprachkenntnisse testen lassen, Englisch, Französisch,... kann ja alles für Archäologie nicht schaden, ..aber ich weiß jetzt auch nicht, ob das die Erfüllung wäre... Jetzt bin ich in der Warteschleife Studium Generale. Ich würde halt auch gerne ein Studium machen, in dem es generell um Menschen geht..Psychologie,Theologie oder Sozialwissenschaften. Da ich auch im Bereich Gemeindearbeit tätig bin, würde das gut passen. Bin ziemlich orientierungslos. Geht euch das auch so??? |
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#2 |
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aphilia - Gast
Beiträge: n/a
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AW: Was studieren?
hallo Planlos, nomen est omen?
mach dir mal Gedanken, wozu du studieren willst!! Bachelor studiert man/frau zur Berufsausübung!! Alles andere, Seniorenstudium, Gasthörer, Generale, U3L.... ist Idealismus/echtes Interesse. Dann gibt es noch soziales Engagement, aber das macht man/frau nicht im Hörsaal. ... das nur mal so zur Ganz Groben Orientierung. Fächer = Schritt 2 |
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#3 |
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aphilia - Gast
Beiträge: n/a
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AW: Was studieren?
Hallo,
Ich habe sehr spät mit einem Jurastudium angefangen. Unbestritten ist, dass ein Studium einem persönlich für das ganze Leben sehr viel bringt. Man ist auch ein gefragter Arbeitnehmer, wenn man ein Studium hat, da einem gewisse Stärken, Intelligenz und Bildung zugetraut werden. Das habe ich im Nachhinein festgestellt! Die Entscheidung für das Studium war bei mir damals halbherzig getroffen und aus einer gewissen Unkenntnis heraus, wie ich mich für die Juristerei eignen werde. Und ich glaube fast, ich hätte mich ziemlich gelangweilt, wenn ich in meinem Bürojob geblieben und das Gleiche heute noch machen würde. Ziemlich öde Vorstellung .... insofern ist mein Leben mit Studium zweifelsohne spannender! |
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#4 |
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aphilia - master
Registriert seit: 14.02.2009
Beiträge: 69
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AW: Was studieren?
Ich baue meinen Doktor honoris causa der Bacchantologie.
Bin klassischer Seniorenstudent und gehe zu den Vorlesungen,die halbwegs interessant klingen. |
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#5 |
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aphilia - bachelor
Registriert seit: 11.03.2010
Beiträge: 3
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AW: Was studieren?
Hallo,
ich mache Studium Generale, was mir absolut genügt. JedeR muss selbst wissen, was er sich zumutet
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#6 |
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aphilia - bachelor
Registriert seit: 11.03.2010
Beiträge: 1
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AW: Was studieren?
Hallo zusammen,
nachdem mir Connie dieser Tage von diesem Forum erzählt hat, hab ich mich hier auch mal angemeldet. Zu mir: Ich, Abitur im 2. Bildungsweg und sehr spätes Studium, habe im Oktober nach einem knappen dreiviertel Jahr das Referendariat (Lehramt für Realschule) abgebrochen. Grund waren verschiedene Probleme. U.a. solcher auf sozialer Ebene, die ich fast ausschließlich mit einer Klasse hatte. Diese haben sich dann mit der Zeit trotz verschiedener auch von Mentoren unterstütze Versuche sie zu lösen immer weiter verstärkt. Dass darauf bestanden wurde in dieser Klasse die Unterrichtsbesuche durchzuführen war dann auch keine Hilfe. Letztendlich hat mir der ganze Ärger die Schule ziemlich gründlich verleidet. Trotzdem habe ich anfangs nicht aufgegeben und die Wiederholung des ersten halben Jahres des Referendariats, die man von mir verlangte als Neuanfang gesehen. Als ich jedoch nach den Ferien wieder in die Schule kam, wurde ich innerhalb eines Monats stückchenweise und übewiegend zwischen Tür und Angel mit neuen Zusatzaufgaben, die mir helfen sollten meine Probleme zu lösen, konfrontiert. Im Klartext hieß das am Ende täglich mindestens drei Stunden eigener Unterricht und für jede Stunde einen fast ausführlichen Unterrichtsentwurf mit didaktischer Reduktion, möglicher Vorgehensweisen bei sozialen Problemen und je eine Reflexion aus eigener Sicht sowie einer basierend auf dem Gespräch mit dem Mentor. Zusätzlich mit anderen Problemen wie die Tatsache, dass einer meiner Mentoren mehrere Wochen nicht in der Schule war und der andere nur eine Klasse in meinem Unterrichtsfach hatte und die anderen Kollegen in den ersten Wochen niemanden in ihrem Unterricht haben wollten erschwerten alles noch zusätzlich. Fragwürdig fand ich auch die Vorverlegung der endgültigen Entscheidung über meinen weiteren Referendariatsverlauf von Januar auf Ende November. Da ich zwischenzeitlich einige Informationen eingeholt hatte und mich auch mit Alternativen beschäftigt hatte, viel es mir dann nicht schwer die Notbremse zu ziehen, v.a. als man mir zu verstehen gab, dass meine Einstellungschancen mit der Verlängerung gleich Null sind. Mittlerweile bin ich wieder an der Hochschule mit dem Ziel den Bachelor für Erziehungswissenschaften zu machen und vielleicht im Bereich der Forschung oder irgendwo in der freien Wirtschaft zu arbeiten. Durch eine Bekannte bekam ich die Chance neben dem Bachelorstudium in der Erwachsenenbildung zu arbeiten. Das Schöne daran ist, dass ich eigenverantwortlich arbeiten kann ohne dass mir jemand über die Schulter sieht. Bisher habe ich fast nur positive Rückmeldung bekommen, so dass ich meine Entscheidung im Bildungsbereich - wenn auch nicht in der selben Richtung - weiter zu machen nicht bereut habe. VG Kurt |
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#7 |
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aphilia - Gast
Beiträge: n/a
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AW: Was studieren?
"Was" studieren oder "wie"? Der gute Friedrich Schiller unterschied den Brotgelehrten vom philosophischen Kopf: "Anders ist der Studierplan, den sich der Brotgelehrte, anders derjenige, den der philosophische Kopf sich vorzeichnet. Jener, dem es bei seinem Fleiß einzig und allein darum zu tun ist, die Bedingungen zu erfüllen, unter denen er zu einem Amte fähig und der Vorteile desselben teilhaftig werden kann, wird beim Eintritt in seine akademische Laufbahn keine wichtigere Angelegenheit haben, als die Wissenschaften, die er Brotstudien nennt, von allen übrigen, die den Geist nur als Geist vergnügen, auf das Sorgfältigste abzusondern.
Jede Erweiterung seiner Brotwissenschaft beunruhigt ihn, weil sie ihm neue Arbeit zusendet oder die vergangene unnütz macht; jede wichtige Neuerung schreckt ihn auf, denn sie zerbricht die alte Schulform, die er sich so mühsam zu eigen machte, sie setzt ihn in Gefahr, die ganze Arbeit seines vorigen Lebens zu verlieren." Der Bachelor ist der Brotgelehrte von heute, behaupte ich! Ich studiere Magister Philosophie, zum Glück schreibe ich schon an meiner Magisterarbeit- anfangen könnte ich nur noch als Bachelor. |
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#8 |
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aphilia - Gast
Beiträge: n/a
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AW: Was studieren?
Hallo.
Ich mache ein Seniorenstudium, weil ich nach der Pensionierung mal eine Total-Veränderung brauchte: neue Gegend, neue Leute (meine Freunde und Kollegen sind in alle Himmelsrichtungen verstreut, neue Aufgaben ... Immerhin hab ich gut zwei Jahre zu Hause gegammnelt - und nach einer so langen Zeit des Nichtstun ist man echt froh um jede Veränderung und Neuerung!! Ich hab mich die letzten Monate auch an meinem Computer fit gemacht ... traue mich sogar in die Uni-Rechenzentrum-Räume. Freue mich, wenn wieder das erste Kleingruppen-Treffen anfängt! |
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